Andreas Martin Hofmeir
André Schwager

 

 

 

„Was für eine begnadete Kombination!

Auf dem Programm: Gut zweieinhalb unkonventionelle Stunden samt blond bezopftem Anarcho-Charme und viel Musik.“

Generalanzeiger Bonn, Juni 2015

 

Andreas Martin Hofmeir

Als „Instrumentalist des Jahres“ zeichnete ihn die Jury des ECHO Klassik 2013 aus und vergibt damit einen der wichtigsten Musik­preise Europas erstmals an einen Tubisten. Andreas Martin Hofmeir, einer der besten und vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart, ist ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genres: Der 37-Jährige ist Professor am Mozarteum Salzburg, war Grün­dungsmitglied und Tubist der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda und erhielt sowohl als Kabarettist als auch als klassischer Tubist zahlreiche Auszeichnungen. Er ist Autor und Showmaster, gefragter Solist und Kammermusiker und gibt weltweit Meisterkurse und Workshops.

 

1978 in München geboren, fand er über Klavier, Schlagzeug und Tenorhorn mit zwölf Jahren zur Tuba. Nach dem Unterricht bei Robert Tucci (Bayerische Staatsoper) studierte er in Berlin, Stock­holm und Hannover. 2004 gewann er den renommierten internationalen Tubawettbewerb „Città di Porcia“ in Pordenone (Italien), im folgenden Jahr – als erster Tubist in der Geschichte des Wett­bewerbs – den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 in Berlin.

 

Als Solist konzertierte er u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, dem Stuttgarter Kammerorchester und der Jungen Philharmonie Salzburg.

 

Mit dem Harfenisten Andreas Mildner gründete er das erste Tuba-Harfen-Duo weltweit und trat bei namhaften Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival Mitte Europa, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Internationalen Harfenfestival in Rio de Janeiro auf.

 

Neben seiner Tätigkeit als klassischer Musiker steht Hofmeir seit siebzehn Jahren auch als Kabarettist auf der Bühne. Seit 2013 tourt er mit seinen musikalisch-kabarettistischen Lesungen „Kein Aufwand!“ und „Kein Aufwand! Teil 2 – Die letzten Jahre“. Beide Teile erscheinen im Februar 2016 als Buch bei btb/Random House und als Hörbuch beim Hörverlag.

 

Mit der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda, in der er seit ihrer Gründung 2007 bis 2013 als Helicon-Spieler den Gegenpart zu Frontmann Stefan Dettl gab, war er „Sieger der Herzen“ beim Eurovision Song Contest und stürmte mit dem drittem Album „Europa“ (Sony) die Top 10 der deutschen Charts. Auch als Jazzmusiker beschreitet Hofmeir neue Wege. Er ist Mitglied bei European Tuba Power und hat mit André Schwager (Klavier), Guto Brinholi (Bass) und Jay Lateef (Schlagzeug) eine Jazzband gegründet, in der die Tuba als Melodieinstrument eingesetzt wird.

Hofmeirs Solokonzerte werden regelmäßig von verschiedenen Rundfunkstationen übertragen. Seine CDs „Uraufnahmen“ mit ausschließlich Welt-Ersteinspielungen u.a. der Tubakonzerte von Duda, Näther und Roikjer (ECHO Klassik 2013) und „Why not?“ mit Werken für das Duo Tuba & Harfe sind beim Label Genuin erschienen. 2014 erschien seine Solo-CD „On the way“ mit den Münchner Philharmonikern unter Andrew Manze bei Sony Classical.

 

 

Zum Mindener Programm

 

Kein Aufwand!

Teil 2 – Die letzten Jahre

Seit drei Jahren macht Andreas Martin Hofmeir, ECHO Klassik-Preisträger, Tubaprofessor am Mozarteum in Salzburg und Grün­dungsmitglied der bayrischen Kultband LaBrassBanda, wieder die Theater, Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen dieser Welt unsicher. Nach seinem phänomenalen Erfolg vor zwei Jahren im Mindener Preußen-Museum vor ausverkauftem Haus mit dem ersten Teil seines Kabarett-Musikprogramms werden nun neue Geschichten über die letzten Jahre nachgelegt.  

Im Gepäck hat Hofmeir diesmal nicht nur seinen Partner André Schwager an der Gitarre und seine Tuba Fanny, sondern auch die Trompete Franz, die Posaune Frau Griesmeier, ein Akkordeon, eine Ukulele und eine beinahe echte Stradivari. In bester Tradition eines Gerhard Polt oder Karl Valentin erzählt er weitere skurrile und wahre Geschichten aus seinem Leben.

 

So entwaffnend und witzig sind seine Geschichten, so verträumt und mitreißend virtuos die Musik, dass auch der zweite Teil seiner Lesung mit Sicherheit wieder für ein volles Haus sorgen wird. Sichern Sie sich rechtzeitig die Karten im Vorverkauf!